Geschichte von Videospielen

Ob Pac-Man, Lara Croft oder Mario – diese und noch zahlreiche andere Videospiele sind im Lauf der Jahre zu wahren Ikonen geworden, die nicht nur von Spielern, sondern auch von Popkultur und Hollywood aufgegriffen wurden. Im Folgenden werden die wichtigsten Meilensteine in der Geschichte der Video- bzw. Computerspiele dargestellt.

Oft wurden Videospielen schwere Vorwürfe gemacht. Spielsüchtig und zu gewalttätig sollten die Spiele sein. Auch wurde die Darstellung der Frauen heftig kritisiert. Aber trotzdem hat sich das Videospiel zu einem der lukrativsten Geschäfte entwickelt mit milliardenschweren Software-Herstellern. Eigentlich erschien das erste Computerspiel schon im Januar 1947, und zwar für einen Röhrenrechner, der zu dieser Zeit wegen seiner Größe nicht mal in ein Zimmer passte. Vier Jahre später erschien das Nim-Spiel, bei dem verschiedene Gegenstände weggenommen werden.

Geschichte des online Spiels

Da das Internet schon in den 1970-er Jahren seinen Vormarsch begann, erschienen schon zu dieser Zeit zahlreiche “online“ Spiele. Die waren aber im Anfangsstadium ganz einfach und bestanden meistens aus MUDs (eng. Multi User Dungeon), bei denen es sich um ein Rollenspiel handelte, das auf einem Text basierte. Da das Spiel von einem zentralen Server gesteuert wurde, konnten mehrere Spieler ins Spiel einloggen.

Neben den MUDs wurden auch Text-Adventures und bekannte Brettspiele wie Go oder Schach gespielt. Ganz am Anfang liefen die Spiele jedoch nicht über eine Internet-Verbindung, sondern über Mailboxen. Es hat fast 30 Jahre gedauert, bevor Ultima Online erschien, das als das erste grafische MMORPG galt, welches tausende von Spielern gleichzeitig spielen konnten. In den nächsten Jahren wurden Spiele entwickelt, in denen zehn- oder hunderttausende Spieler miteinander interagieren können.

Technisch gesehen lassen sich online Spiele in zwei Kategorien einteilen. Einerseits gibt es online Browser-Spiele, die auf HTML oder Plug-Ins wie Java oder Flash basieren. Auf diese Spiele können Sie direkt von Ihrem Browser zugreifen. Anderseits gibt es online Multiplayer-Spiele, die auf einem Client basieren und das Herunterladen einer Software voraussetzen. Die meisten MMOGs und Ego-Shooter funktionieren auf diesem Prinzip.

Geschichte der Videospiele

Die Geschichte von Videospielen ist so umfassend, dass man sie kaum in ein paar Worte fassen könnte. Daher wird im Folgenden die Rede von den 1990-er Jahren, die schon einige Neuigkeiten hervorgebracht haben. Am Anfang der 1990-er Jahre haben sich in Europa vor allem zwei 16-Bit-Konsolen etabliert; Super Nintendo Entertainment System und Sega Mega Drive. Die beiden Konsolen erfreuten sich schon weltweit einer großen Beliebtheit, was auch in Europa der Fall war. Die Konsolen waren vor allem für ihre für damalige Zeit hochwertige Grafik und bessere Sounds bekannt. In der zweiten Hälfte der 1990-er wurden Videospiele für Computer und Spielkonsolen immer öfter zusammengeführt. Es wurden die ersten Speichermedien (CD-ROM) entwickelt, die sowohl in einer Konsole als auch in einem Computer verwendet werden konnten. Dies ermöglichte den Software-Entwicklern, Spiele parallel zu entwickeln und durch niedrige Preise für breiten Massenmarkt zugänglich zu machen.

Ein wichtiger Meilenstein im Bereich war auch der Übergang auf 3D-Grafik, der durch Erscheinung von PlayStation, Nintendo 64 und Sega Saturn erfolge. Eigentlich konnten schon frühere Konsolen 3D-Grafik darstellen, jedoch nur begrenzt und mit Verwendung von Grafikchips.

Übrigens: Erst zum Ende der 1990-er erschienen die ersten netzwerkfähigen Spiele für den Computer. So ergaben sich neue Möglichkeiten des Spielens, die vorher kaum möglich waren. Wenn bis dahin Multiplayer-Spiele nur auf zwei Spieler begrenzt waren, konnten von nun an mehr als 10 Spieler an einem Spiel teilnehmen. Es erschienen auch erste Rollen- und Strategiespiele, die Spieler online spielen konnten.